9 Wege, um zu steuern, was aus Shopify in deinen Facebook-Katalog gelangt
Dein gesamter Shopify-Katalog gehört selten genau so, wie er ist, in deinen Facebook-Katalog. Mitarbeiter-Muster sollten draußen bleiben, ausverkaufte Varianten gehören vielleicht in deine Anzeigen, vielleicht aber auch nicht, eine Käuferin aus Frankreich braucht französische Titel und Euro-Preise, und ein einziger falscher Preis oder ein ungünstig formatiertes Bild führt dazu, dass ein Produkt im Commerce Manager abgelehnt wird. Awesome Feeds bietet dir für jeden dieser Fälle eine eigene Einstellung. Hier sind die neun, die bestimmen, was in deinen Facebook-(Meta-)Katalog gelangt – was jede bewirkt, wann du sie einsetzt und welche Anleitung dich durch sie führt. Sie sind unabhängig voneinander: Nutze eine oder alle neun.
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1 Nur ausgewählte Kollektionen exportieren
Der breiteste Filter. Ein Feed exportiert standardmäßig alle Produkte; stellst du ihn auf Export products from selected collections um, landen nur Produkte aus den gewählten Kollektionen im Feed. So veröffentlichst du am saubersten ein Saisonsortiment oder eine einzelne Marke: Lege dafür eine Shopify-Kollektion an, richte den Feed auf diese Kollektion aus, und der Feed pflegt sich selbst, wenn Produkte hinzukommen oder wegfallen. Siehe Festlegen, welche Produkte und Varianten in deinen Feed kommen.
2 Ganze Produkte per Tag ausschließen
Eine Sperrliste für Produkte, die niemals in deinen Anzeigen erscheinen dürfen – Mitarbeiter-Muster, versteckte oder auslaufende SKUs, reine Großhandelsartikel. Versieh sie in Shopify mit einem Tag (zum Beispiel no-facebook), trage denselben Tag unter Exclude products with tags ein, und jedes passende Produkt wird aus dem Feed entfernt, während alles andere bleibt. Änderungen an Kollektionen sind nicht nötig. Die Filter-Anleitung behandelt das in Schritt 3.
3 Nur die Varianten behalten, die du bewerben willst
Die Produkte bleiben, die Varianten werden ausgedünnt. Export mode legt fest, wie viele Varianten jedes Produkt beisteuert: alle Varianten einschließlich ausverkaufter (die Standardeinstellung, damit Retargeting für bereits angesehene Artikel weiter funktioniert), nur verfügbare Varianten oder eine einzige Variante pro Produkt. Für eine feinere Steuerung kannst du mit Filter variants Regeln zu Preis, Optionen und mehr erstellen und sie mit UND oder ODER verknüpfen. Beides wird in der Filter-Anleitung erklärt.
4 Shopify-Kollektionen in Meta-Produktsets verwandeln
Mit Produktsets bewirbst du einen Ausschnitt des Katalogs statt des ganzen Shops. Der Feed exportiert für jede Kollektion, zu der ein Produkt gehört, ein Internal Label, sodass du im Commerce Manager ein Set mit einem einzigen Filter anlegst – Internal label → is → deine Shopify-Kollektions-ID. Das ist eine exakte Übereinstimmung und umgeht die 100-Zeichen-Grenze, die für Custom Labels gilt. Folge der Anleitung Meta-Produktsets aus Shopify-Kollektionen erstellen.
5 Produkt-IDs mit deinem Meta-Pixel abgleichen
Dynamische Anzeigen funktionieren nur, wenn die ID jedes Katalogartikels mit den content_ids übereinstimmt, die dein Meta-Pixel sendet. Product ID format bestimmt, was der Feed als ID exportiert: die Shopify-Varianten-ID (Standard), den älteren Produkt-/Varianten-ID-Modus, das „Global“-Format des Facebook-Kanals von Shopify oder die SKU. Wähle das Format, das dein Pixel verwendet. Siehe Produkt-IDs und Abgleich mit dem Facebook-Pixel.
6 Produkte mit Custom Labels für Werbekampagnen segmentieren
Custom Labels entfernen nichts aus dem Katalog – sie kennzeichnen jedes Produkt, damit dein Werbeteam für Gruppen bieten und auswerten kann: Bestseller, Margenstufen, Saisonsortimente, Abverkauf. Du erhältst fünf unabhängige Felder, custom_label_0 bis custom_label_4, die jeweils aus einer vorgefertigten Quelle befüllt werden, etwa Produkt-Tags, einem Sale-Kennzeichen, dem Lagerbestand oder einem Metafeld. Die Anleitung zu Custom Labels listet alle Quellen auf.
7 Jedem Markt die richtige Sprache und Währung senden
Die goldene Regel lautet ein Feed pro Sprache oder Markt. Lege eine Feed-Währung fest oder fülle Market country aus, damit Shopify Markets die Storefront-URL, Preise und Währung dieses Marktes liefert; aktiviere einen übersetzten Feed, um übersetzte Titel, Beschreibungen und Produkt-Handles für eine Sprache zu exportieren. Dein Feed in der Hauptsprache braucht nichts davon. Details in Mehrsprachige Feeds und Feeds in mehreren Währungen. Lieber einen einzigen Katalog statt einem pro Markt? Füge die zusätzlichen Feeds deinem Hauptkatalog als Facebook-Länder- und Sprach-Feeds hinzu.
8 Sale-Preise, Steuern und Rundung richtig einstellen
Ein falscher oder fehlender Preis führt dazu, dass ein Produkt im Commerce Manager abgelehnt oder im Google Merchant Center als Preisabweichung markiert wird. Vier Einstellungen bestimmen, wie Preise im Feed ankommen: ob der Compare-at-Preis von Shopify zu einem durchgestrichenen Sale-Preis wird, ob Steuern aufgeschlagen werden, wie Preise gerundet werden und ob Produktlinks die Währung enthalten. Siehe Sale-Preise, Steuern, Rundung und Währung.
9 Das richtige Bild wählen – und das richtige Format
Wenn Facebook Katalogbilder als zu klein oder falsch formatiert ablehnt, brauchst du selten neue Fotos. Wähle, welches Produktbild jedes Produkt sendet, und lass den Feed jedes Bild auf das Seitenverhältnis bringen, das die Platzierung erwartet – 1:1 für Instagram Feed und Karussell, 4:5 für den Facebook Feed, 9:16 für Stories und Reels. Siehe Produktbilder transformieren.
Häufig gestellte Fragen
Wie steuere ich, welche Produkte aus Shopify in meinen Facebook-Katalog gelangen?
Auf Feed-Ebene. Beschränke den Feed auf ausgewählte Kollektionen, schließe Produkte per Tag aus und lege fest, welche Varianten exportiert werden (alle, nur verfügbare, eine pro Produkt oder die, die deinen Filterregeln entsprechen). Was der Feed auslässt, kommt nie im Katalog an.
Wie halte ich am schnellsten ein paar Produkte aus Facebook-Anzeigen heraus?
Versieh sie in Shopify mit einem Tag – zum Beispiel no-facebook – und trage diesen Tag im Feed-Editor unter Exclude products with tags ein. Diese Produkte werden vollständig aus dem Feed entfernt, alles andere bleibt.
Sollte ich Produkte aus dem Feed entfernen oder Produktsets verwenden?
Entferne Produkte, die nirgendwo beworben werden sollen. Verwende Produktsets, wenn das Produkt in den Katalog gehört, eine Kampagne aber nur einen Ausschnitt zeigen soll – eine Kollektion, eine Saison, ein Abverkaufssortiment.
Was ist der Unterschied zwischen Custom Labels und Produktsets?
Ein Custom Label ist ein Wert am Produkt (fünf Felder, custom_label_0 bis custom_label_4), mit dem Produkte für Gebote und Auswertungen gruppiert werden. Ein Produktset ist eine gefilterte Teilmenge des Katalogs, auf die eine Anzeige oder ein Shop verweist. Für Sets auf Basis von Shopify-Kollektionen filterst du nach dem Internal Label statt nach einem Custom Label – das ist eine exakte Übereinstimmung und wird nicht bei 100 Zeichen abgeschnitten.
Brauche ich für jedes Land oder jede Sprache einen eigenen Feed?
Ja – ein Feed pro Sprache oder Markt. Jeder Feed hat seine eigene Währung (oder sein Shopify-Markets-Land) und seine eigene Übersetzungssprache, sodass jeder Katalog die Preise und übersetzten Links erhält, die eine Käuferin in diesem Markt sieht.
Warum lehnt Facebook meine Produktbilder oder Preise ab?
Bilder sind meist zu klein oder haben das falsche Seitenverhältnis für die Platzierung; bei Preisen fehlen meist die Steuern, sie sind ungünstig gerundet oder stimmen nicht mit der Produktseite überein. Beides behebst du im Feed-Editor – mit der Bildskalierung und den Preiseinstellungen –, ohne die Produkte in Shopify zu bearbeiten.
Mein Katalog stimmt, aber dynamische Anzeigen zeigen keine Produkte – was sollte ich noch prüfen?
Das Produkt-ID-Format. Die ID in deinem Feed muss exakt mit den content_ids übereinstimmen, die dein Meta-Pixel sendet, sonst kann Meta Ereignisse nicht den Katalogartikeln zuordnen. Siehe Produkt-IDs und Abgleich mit dem Facebook-Pixel.