Erste Schritte – Facebook-Produktfeed für Shopify einrichten

Erste Schritte 4 Min. Lesezeit Updated Oct 10, 2026

Willkommen! Du hast die App gerade installiert, und deine Produkte sind schneller auf Facebook und Google sichtbar, als du denkst. Dieser Leitfaden begleitet dich durch die gesamte Einrichtung deines Facebook-Produktfeeds für Shopify. Er führt dich Schritt für Schritt durch die Ersteinrichtung, vom ersten Feed bis zur Einreichung in deinem Facebook-Katalog. Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du zu jedem Schritt einen Verweis auf die ausführliche Anleitung. Technisches Wissen brauchst du nicht, und am ersten Tag muss auch noch nicht alles perfekt sein. Erstelle einen Feed, schalte ihn live und optimiere ihn danach. Los geht's mit der Einrichtung deines Facebook-Katalogs für Shopify.

Sie haben Awesome Feeds noch nicht? Jetzt im Shopify App Store installieren →

1 Ersten Produktfeed erstellen

Klicke in deinem Dashboard auf Add a product feed. Der neue Feed wird sofort angelegt und du kannst ihn direkt öffnen, ganz ohne langes Einrichtungsformular. Jeder Feed ist unabhängig, sodass du später separate Feeds für verschiedene Kanäle oder Länder betreiben kannst. Beim Öffnen eines Feeds wählst du zwischen zwei Editoren: Der Basic-Editor deckt in einem kurzen Formular das Wichtigste ab und eignet sich perfekt, um schnell live zu gehen. Der Advanced-Editor bietet dir alle Optionen, darunter Varianten-Regeln, Custom Labels, Bildtransformationen, UTM-Tracking und mehr. Du kannst jederzeit zwischen den beiden wechseln, ohne deine Einstellungen zu verlieren. Neu dabei? Dann starte mit Basic. Eine vollständige Übersicht aller Optionen findest du in der Anleitung Advanced feed.

Ersten Produktfeed erstellen

2 Feed für deinen Katalog konfigurieren

Lege im Editor die wichtigsten Punkte fest: einen aussagekräftigen Feed-Namen, die Feed-Währung passend zu dem Katalog, in den du den Feed einreichst, und welche Produkte exportiert werden sollen (standardmäßig alle Produkte oder eine Auswahl über ausgewählte Kollektionen). Außerdem kannst du festlegen, wie Varianten behandelt werden und welches Produktbild jeden Artikel repräsentiert. Das reicht schon für einen richtig guten Feed. Alles Weitere ist optionaler Feinschliff, um den du dich später kümmern kannst. Die Anleitung Advanced feed erklärt jeden Abschnitt im Detail, falls du genau wissen möchtest, was du anpassen solltest und was du besser so lässt.

Feed für deinen Katalog konfigurieren

3 Globale Standardwerte in den Settings festlegen

Öffne die Settings (in deinem Dashboard), um shopweite Standardwerte für alle deine Feeds festzulegen. So musst du dieselben Werte nicht jedes Mal neu eingeben. Hier legst du einmalig deine Grundkonfiguration fest, bevor du irgendwo etwas einreichst. Richte das früh ein, dann starten deine Feeds direkt mit sinnvollen Standardwerten. Details findest du in der Anleitung Settings.

Globale Standardwerte in den Settings festlegen

4 Feed-URL bei Facebook einreichen

Wenn du einen Feed speicherst, erzeugt die App eine Feed-URL. Damit deine Produkte in deinen Facebook-Katalog gelangen, kopierst du diese URL und fügst sie im Facebook Commerce Manager als geplante Datenquelle hinzu. Die App baut den Feed automatisch neu auf, sobald sich deine Produkte ändern (nicht sofort; größere Feeds brauchen länger), und Facebook ruft ihn nach eigenem Zeitplan erneut ab. So wird dein Katalog automatisch aktualisiert, ohne dass du etwas manuell hochladen musst. Diesen Katalog verwendest du, wenn du in Meta Ads Manager selbst dynamische Facebook-Anzeigen erstellst. Das Einreichen des Feeds ist also der entscheidende Schritt.

Feed-URL bei Facebook einreichen

5 Feed bei Google einreichen (optional)

Du verkaufst auch über Google? Die App erzeugt auf die gleiche Weise einen Google-tauglichen Feed. Füge die Feed-URL im Google Merchant Center als Datenquelle hinzu. Google importiert deine Produkte dann und aktualisiert sie nach Zeitplan. Wenn deine Produkte eine Google-Produktkategorie oder Attribute wie Geschlecht, Altersgruppe oder Farbe benötigen (vor allem bei Bekleidung), richtest du diese als Nächstes ein. Mehr dazu in der Anleitung Google Shopping rules.

Feed bei Google einreichen (optional)

6 Mit Regeln und Bildkorrekturen optimieren

Sobald dein Feed live ist, kannst du ihn nach und nach verfeinern. Mit Google Shopping rules legst du anhand eigener Bedingungen die Google-Produktkategorie, das Geschlecht, die Altersgruppe und die Farbe für deinen gesamten Katalog fest. Das hilft dir, die Felder auszufüllen, die das Merchant Center verlangt. Mehr dazu in der Anleitung Google Shopping rules. Um eine Gruppe von Produkten in dynamischen Anzeigen zu zeigen (z. B. „Bestseller“ oder „Sale“), erstellst du im Commerce Manager ein Produktset. Dazu filterst du nach der Shopify-Kollektions-ID, die der Feed als internes Label exportiert. Mehr dazu in der Anleitung Create Meta product sets from Shopify collections. Und falls Facebook einmal Bilder ablehnt, weil sie zu klein sind oder das falsche Format haben, passt die Funktion Transform (resize) images sie an die Vorgaben des jeweiligen Kanals an, ohne dass du sie in Shopify neu hochladen musst. Mehr dazu in der Anleitung Transform product images. Nimm dir diese Punkte einzeln vor, wenn du sie brauchst.

Mit Regeln und Bildkorrekturen optimieren

Häufig gestellte Fragen

Wie erstelle ich meinen ersten Produktfeed?

Klicke in deinem Dashboard auf Add a product feed. Der Feed wird sofort angelegt. Öffne ihn, wähle den Basic- oder Advanced-Editor, lege einen Namen, die Währung und die zu exportierenden Produkte fest und klicke dann auf Save. Die App erzeugt eine Feed-URL, die du bei Facebook und Google einreichen kannst.

Wie verbinde ich meinen Feed mit Facebook?

Kopiere die URL deines Feeds aus der App. Füge dann im Facebook Commerce Manager eine Datenquelle vom Typ geplanter Feed hinzu und füge die URL ein. Facebook importiert die Produkte aus dem Feed und ruft ihn nach eigenem Zeitplan erneut ab. Die App baut den Feed automatisch neu auf, sobald sich deine Produkte ändern. So wird dein Katalog automatisch aktualisiert, allerdings nicht sofort.

Brauche ich zum Start einen kostenpflichtigen Plan?

Die App ist ein kostenpflichtiges Abonnement mit kostenloser Testphase. Du kannst also alles einrichten und prüfen, ob dein Feed funktioniert, bevor du bezahlst. Die Pläne unterscheiden sich nur darin, wie viele Produkte jeder Feed enthalten kann (2.000, 5.000 oder unbegrenzt). Alle anderen Funktionen, einschließlich Transform (resize) images, sind in jedem Plan enthalten.

Soll ich den Basic- oder den Advanced-Editor verwenden?

Starte mit Basic, wenn du einfach schnell einen Feed live schalten möchtest, denn er deckt das Wichtigste ab. Wechsle zu Advanced, wenn du volle Kontrolle über Varianten, Custom Labels, Bildtransformationen und UTM-Tracking möchtest. Du kannst jederzeit wechseln, deine Einstellungen bleiben erhalten.

Kann ich Feeds für Facebook und Google gleichzeitig betreiben?

Ja. Die App erzeugt einen Feed, den du in deinem Facebook-Katalog (Commerce Manager) und im Google Merchant Center einreichen kannst. Du kannst außerdem separate Feeds für verschiedene Kanäle oder Länder erstellen und jeden unabhängig konfigurieren.

Was mache ich, wenn mein Feed live ist?

Optimiere ihn: Weise Google-Felder mit Google Shopping rules in großen Mengen zu, erstelle im Commerce Manager Meta-Produktsets aus deinen Shopify-Kollektionen (über die internen Labels des Feeds) und korrigiere abgelehnte Bilder mit Transform (resize) images. Zu jedem Punkt gibt es eine eigene verlinkte Anleitung. Du musst nicht alles auf einmal erledigen.